Wann sagt man den Takbîr bei einer Änderung der Gebetshaltung?
Fatwâ-Nummer: 122726

  • Fatwâ-Datum:25-5-2009
  • Bewertung:

Frage

Wann sagt man den Takbîr („Allâhu Akbar“) bei einer Änderung der Gebetshaltung. Wann ist die beste Zeit für den Takbîr, wenn man sich zum Beispiel zur Beugung, Niederwerfung oder zum Sitzen zwischen zwei Niederwerfungen bewegt? Soll man den Takbîr sagen, bevor man sich verbeugt oder sich niederwirft? Oder soll man sich erst verbeugen bzw sich niederwerfen und dann den Takbîr sagen? Ich stelle diese Frage, da ich einige Vorbeter gesehen habe, die sich erst niederwerfen und dann Takbîr sprechen. Bitte erklärt mir die Sache!

Antwort

Alles Lob gebührt Allâh, dem Herrn aller Welten, und möge Allâh Seinen Gesandten, dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken.

 

Und nun zur Frage:

 

Der Takbîr für den Übergang von einer Gebetshaltung zu einer anderen ist zu Beginn des Übergangs empfehlenswert. Ibn Qudâma sagte: „Der Beginn des Takbîrs soll am Beginn der Handlung geschehen, und mit Beenden der Handlung enden." Er sagte auch: "Dasselbe geschieht bei den übrigen Takbîrât.“

 

Wenn der Betende seinen Kopf von der Niederwerfung erheben möchte, soll er demnach den Takbîr zu Beginn seines Aufrichtens beginnen und ihn beenden, wenn er sich gesetzt hat, damit der Takbîr während des ganzen Übergangs geschieht. Dasselbe gilt auch für den Takbîr in der Verbeugung. Man spricht den Takbîr zu Beginn der Verbeugung und beendet diesen, wenn man sich schon ganz verbeugt hat.

 

Al-Kasânî ein Hanafit, sagte: "... wenn er die Rezititation beendet, soll er sich zur Verbeugung vorbewegen und den Takbîr gleichzeitig mit der Verbeugung sprechen."

 

Und Allâh weiß es am besten.

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